Vivaldis "Gloria D-Dur" im Weihnachtsgottesdienst in St. Barbara
In der Kirche St. Barbara, Freiburg-Littenweiler, erklingt am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, im Festgottesdienst um 10 Uhr das "Gloria D-Dur" von Antonio Vivaldi.
Wie die meisten seiner geistlichen Werke war auch dieses nach seinem Tod etwa 200 Jahre lang vergessen und wurde erst 1939 in Siena wieder aufgeführt. Inzwischen ist es zum bekanntesten geistlichen Werk des Komponisten geworden. Vivaldi schrieb viele seiner Werke als Geigenlehrer im venezianischen Waisenhaus "Ospedale della Pietà", das er zu einem Zentrum der Musik machte.
Der Kirchenchor St. Barbara hat es wie auch das Magnificat g-Moll in Adventskonzerten der 80er Jahre und zuletzt 2011 im Weihnachtsgottesdienst aufgeführt.
Das "Gloria" wurde vom Komponisten nicht als Teil einer Messkomposition konzipiert, vielmehr als Solitär mit Abschnitten für Chor, Soli, Duette und in farbenreicher Orchestrierung mit Oboe, Trompete und Streichern.
Hinzu treten noch ein ausdrucksstarkes "Et incarnatus est" aus dem "Credo e-Moll" von Vivaldi und die Arie "Großer Herr und starker König" für Bass-Solo, konzertierende Trompete und Orchester aus dem 1. Teil des "Weihnachtsoratoriums" von J. S. Bach.
Die Mitwirkenden sind der Chor und das Orchester St. Barbara (Konzertmeisterin Christa Kittel), Sibylle Schaible und Anke Fröhlich, Sopran, Gertrud Geiger, Alt, Leonhard Geiger, Bass, Niels Braun, Oboe, Karin Stock, Barocktrompete, Michael Behringer, Orgel.
Die Leitung hat Ekkehard Geiger.
Mit dieser festlichen Musik wollen die Mitwirkenden die Hoffnung, Zuversicht und Freude der Weihnachtsbotschaft an die mitfeiernde Gemeinde weitergeben. Sie sind auch dankbar für einen Beitrag bei der Türkollekte nach dem Weihnachtsgottesdienst.










