Grenzachtender Umgang

Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen

Als Katholische Kirchengemeinde Freiburg Ost wollen wir ein Ort sein, wo alle Menschen willkommen sind und sich auf Dauer wohlfühlen. Dazu gehören ein respektvoller Umgang und die Achtung sowohl der eigenen Grenzen als auch die der anderen.
Dieses Ziel setzen wir mit dem "Institutionellen Schutzkonzept" , das der Pfarrgemeinderat im September 2024 beschlossen hat, um. Dort sind Grundsätze und Standards beschlossen, wie das Zusammenwirken von Jung und Alt, von Verantwortlichen und Schutzbefohlenen, von Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen aussehen soll. Das Schutzkonzept beinhaltet auch Handlungsabläufe für den Fall, dass diese Standards verletzt werden.
 
"Als Katholische Kirchengemeinde Freiburg Ost wollen wir für das Thema „Prävention gegen sexualisierte Gewalt“ achtsam sein. D.h. so geschult zu werden, um Einblick in das Thema zu erhalten und für grenzverletzendes Verhalten und grenzverletzende Situationen sensibilisiert zu werden. 
Alle Personen, die in unserer Kirchengemeinde engagiert sind, sollen zu Multiplikatoren für unser Ziel, der Prävention gegen sexualisierte Gewalt und des grenzachtenden Umgangs miteinander werden. Daher werden alle Personen, die sich in unserer Kirchengemeinde engagieren in diesem Sinne zu „Multiplikatoren“ geschult werden." 
 

Aus der Präambel der Rahmenordnung Prävention der Erzdiözese Freiburg:
"Die Prävention gegen sexualisierte Gewalt ist integraler Bestandteil der kirchlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen. Ziel der katholischen Kirche und ihrer Caritas ist es, allen Kindern und Jugendlichen sowie schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Geiste des Evangeliums und auf der Basis des christlichen Menschenbildes einen sicheren Lern- und Lebensraum zu bieten. In diesem Lern- und Lebensraum müssen menschliche und geistliche Entwicklung gefördert sowie Würde und Integrität geachtet werden. Dabei soll vor Gewalt, insbesondere vor sexualisierter Gewalt, geschützt werden. Auch psychische und physische Grenzverletzungen sind zu vermeiden." 

Die Mitglieder des Seelsorgeteams stehen für Gespräche bereit, wenn Sie die eigene Betroffenheit von sexualisierter Gewalt zum Thema machen wollen. Nehmen Sie dazu gerne Kontakt auf!

Hier gelangen sie zu den Seiten "Hilfe und Prävention bei Mißbrauch" des Erzbistums Freiburg