Geschichte

Aus der Geschichte unserer Pfarrei

Der Ort Kappel hat von einer früheren Kapelle seinen Namen.
Jahrhundertelang prägten zahlreiche Einzelhöfe und ein kleiner Dorfkern um die Pfarrkirche das Siedlungsbild. 1806 kam die damals vorderösterreichische Gemeinde zu Baden. Es entstanden viele Häuser und Wohnungen für Bergleute, verbunden mit einem kräftigen Bevölkerungszuwachs, vor allem von der Jahrhundertwende, bis zum Ende des Bergbaus 1954. 1974 erfolgte die Eingemeindung zur Stadt Freiburg.
 
Die erste urkundliche Erwähnung der Pfarrei stammt aus dem Jahr 1272. Dort ist bereits vom Kirchensatz, also dem Recht, den Pfarrer zu nennen, die Rede. Möglicherweise ist die Pfarrei also sogar noch älter. Der erste namentlich bekannte Kappler Pfarrer war Heinrich von Falkenstein, der 1277 auf seine Pfarrei verzichtete.
 
Wie alt die erste Kappler Kirche ist, läßt sich nicht sagen. Sie zeigte 1651 bereits starke Baufälligkeit und wurde 1739 abgebrochen. 1747 wurde die Pfarrkirche St. Peter und Paul erbaut,1749 erfolgte die Konsekration durch den Konstanzer Weihbischof Graf Fugger von Kirchberg. Der Einbau der jetzigen Orgel erfolgte 1980.
  
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